Pressemeldungen

 
  • ZAW plädiert für Augenmaß im EU-Datenschutz - Vorschlag der EU-Kommission bedroht werbewirtschaftliche Geschäftsmodelle (ZAW-Pressemeldung Nr. 18/12)

    BRÜSSEL, 24. September 2012 - Anfang 2012 legte die EU-Kommission einen Entwurf für eine Neuordnung des europäischen Datenschutzes vor. Mit einer unmittelbar in ganz Europa geltenden Verordnung soll die Verarbeitung personenbezogener Daten durch Unternehmen vollständig neu geregelt werden. Die Behörde will damit das "Recht auf informationelle Selbstbestimmung" und die Datenkontrolle der EU-Bürger stärken und zugleich das Wirtschaftswachstum im Binnenmarkt ankurbeln, Innovationen unterstützen und Beschäftigung fördern. Diesen selbst gestellten Ansprüchen wird sie nach Einschätzung des ZAW nicht gerecht. Die negativen Auswirkungen des Kommissions-Vorschlags auf die Werbewirtschaft wären erheblich: Zahlreiche etablierte, legale werbewirtschaftliche Geschäftsmodelle wären künftig verboten oder in der Praxis kaum realisierbar. Der ZAW hält es daher für dringend erforderlich, den Verordnungsentwurf in entscheidenden Punkten nachzubessern.

  • TV-Sender optimieren Tonqualität: TV-Lautstärke jetzt angeglichen (ZAW-Pressemeldung Nr. 17/12)

    BERLIN, 31. August 2012 - Mit Start der Internationalen Funk-Ausstellung IFA am 31. August senden die öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehsender ihre Programme akustisch neu ausgepegelt. Unterschiedliche starke Audio-Effekte zwischen Werbeblöcken, den anderen Programmteilen und Sendern werden dadurch technisch verhindert. Für die Zuschauer wird damit das Klangerlebnis von Programm und Werbung optimiert.

  • ZAW-Arbeitsmarktanalyse: Werbemarkt stoppt Werbeberufe (ZAW-Pressemeldung Nr. 16/12)

    BERLIN, 23. August 2012 - Die Suche nach Werbefachexperten im Arbeitsmarkt in der ersten Hälfte 2012 ist um 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Darin spiegeln sich die anhaltend flauen Investitionen in massenmediale Werbung wider: Der Zentralverband der Werbewirtschaft ZAW geht von allenfalls +1 Prozent auf 30 Milliarden Euro für das Gesamtjahr aus. "Geht die Suche nach Kommunikationsspezialisten zurück, ist dies auch ein Hinweis auf rückläufige Betriebsausgaben für Werbemaßnahmen", sagte ein Sprecher der Dachorganisation, die regelmäßig die Arbeitsplatzangebote im Werbemarkt analysiert.

  • Argumente: "Der Freiheitsbegriff droht zu verrotten" (ZAW-Pressemeldung Nr. 15/12)

    BERLIN, 2. August 2012 - Schuldenkrise , Finanzkrise und kein Ende? Das Wettbewerbssystem produziert Unwohlsein in manchen Bevölkerungskreisen. Der Ruf nach noch mehr staatlicher Lenkung anstelle privatwirtschaftlicher Betriebsführung wird in Deutschland lauter. Bundesregierung und Werbewirtschaft geben zu der Debatte nachdenkwürdige Argumente. So mahnt Steffen Kampeter, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium: Eine arbeitsteilige Wirtschaft, wie die deutsche, ist darauf angewiesen, ihr Wachstumspotenzial kontinuierlich zu steigern und zu nutzen.

  • Werbeverbotsgesetz wieder verboten: Neues aus Irrgendwo (ZAW-Pressemeldung Nr. 14/12)

    BERLIN, 31. Juli 2012 - Heißer Sommer des Jahres 2019. In der Republik Irrgendwo wird millionenfach Wirklichkeit, wovon Werbegegner seit Jahrzehnten nur zu träumen wagten. Alle sind sich einig - die Meinungsgeber der Kirchen, der politischen Parteien, Gewerkschaften, die Sektenführer und Philosophen: Es seien die bitteren Früchte der liberalistischen Ideologie, die das seelische und psychische Gleichgewicht der Gesellschaft zerstören. "Selbstsucht und Geldgier - das sind die Quellen eines orientierungslosen und unterhaltungssüchtigen Publikums."

  • Am 19. September in Berlin: Workshop Kinder-Werberegeln (ZAW-Pressemeldung Nr. 13/12)

    BERLIN, 30. Juli 2012 - Werbung soll keine direkten Aufforderungen zum Kauf oder Konsum an Kinder enthalten, so steht es in den entsprechenden Verhaltensregeln des Deutschen Werberats geschrieben. Was aber unterscheidet eine Aufforderung zum Konsum an Kinder von einem zulässigen Hinweis auf eine konkrete Kaufmöglichkeit? Diese und weiteren Fragen der sachgerechten Anwendung des freiwilligen Regelwerks werden auf einem Workshop des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft am 19. September in Berlin behandelt. Aus guten Gründen.

  • ZAW gibt Jahrbuch heraus: Alles über den deutschen Werbemarkt (ZAW-Pressemeldung Nr. 12/12)

    BERLIN, 23. Mai 2012 - Werbung in Deutschland - unter diesem Titel ist jetzt ein Kompendium verfügbar, das detailliert über den ökonomischen, medialen und gesellschaftlichen Zustand des 30 Milliarden Euro schweren Werbemarkts Auskunft gibt.

  • GWA-Frühjahrsumfrage: Agenturen verhalten optimistisch (ZAW-Pressemeldung Nr. 11/12)

    FRANKFURT/M., 20. März 2012 - Die im Gesamtverband Kommunikationsagenturen GWA zusammengeschlossenen Unternehmen gehen von einem Wachstum ihrer Netto-Umsätze überwiegend aus Projekt- und Pauschalhonoraren sowie Provisionen (Gross Income) von durchschnittlich 4,4 Prozent im laufenden Jahr aus. Mit diesen verhalten optimistischen Erwartungen liegen die Werbedienstleister zwar unter dem Ergebnis des Vorjahres mit 6,4 Prozent Netto-Umsatz, rechnen aber mit einer höheren Rendite von 10,4 Prozent gegenüber 9 Prozent in 2011.

  • Werbung für Lebensmittel: ZAW fordert sachgerechte Debatte (ZAW-Pressemeldung Nr. 10/12)

    BERLIN, 12. März 2012 - Der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft ZAW verlangt eine faire öffentliche Diskussion über die Werbung der Lebensmittelhersteller und des Handels. "Einseitige nur scheinbar neutrale Datenzusammenstellungen, wie die neue Attacke des Vereins Foodwatch auf die Anbieter von Nahrungsgütern speziell für Kinder, führen die deutsche Öffentlichkeit offensichtlich gezielt in die Irre und vernachlässigen den existierenden umfassenden Konsumentenschutz durch staatliche Rechtsvorschriften, zusätzlich vorgelagerter Werbeselbstdisziplin und der Lebenspraxis", sagte Manfred Parteina, Hauptgeschäftsführer des ZAW in Berlin. Es sei an der Zeit, die Hintergründe der rabulistischen Informationsstrategie von Foodwatch zu hinterfragen.

  • Realitäts-Check der Umweltpolitik: Ökofibel der Vernunft (ZAW-Pressemeldung Nr. 9/12)

    BERLIN, 12. März 2012 - Heimische Äpfel und Energiesparlampen, Mülltrennung und Plastikflaschen, Biosprit und Elektroautos - die Liste des 'Grünen Lebens' der Deutschen ist lang. Sonnenstrom ist gut, Kernenergie böse, Biosprit hilft der Luft und Dämmplatten um Häuser schonen die Ölreserven der Erde. Doch hilft das immer auch einer lebensfreundlichen Umwelt? "Spiegel"-Autor Alexander Neubacher gibt bereits mit dem Titel seines frischen Buches eine zusammenfassende Antwort: "ÖKOFIMMEL - Wie wir versuchen die Welt zu retten - und was wir damit anrichten". Seine rationale Analyse deckt Umweltschwindel und Ökoirrtümer auf und gibt Antwort auf die Frage "Was tun?".