Deutscher Werberat

Die Werbewirtschaft ist sich ihrer Verantwortung für ein angemessenes Werbeverhalten sehr bewusst. Nicht alles, was legal ist, ist auch legitim. Aus diesem Grund hat die Branche bereits 1972 einen weiteren Filter für ihre Marktkommunikation zusätzlich zu den zahlreichen gesetzlichen Vorschriften geschaffen – den Deutschen Werberat.

Die zentrale Aufgabe der Selbstkontrollinstanz der Werbewirtschaft: Fehlverhalten innerhalb der Branche durch freiwillige Verhaltensregeln zu vermeiden oder nach dem Erscheinen eigenverantwortlich zu korrigieren. Wenn mit geschlechterdiskriminierenden Inhalten, beleidigenden Werbebildern oder Werbetexten, Rücksichtslosigkeit gegenüber Kindern und Jugendlichen oder schockierenden Gewaltdarstellungen geworben wird, dann ist der Deutsche Werberat der verlängerte Arm des Bürgerwillens.

Die Arbeit des Werberats ist innerhalb der Branche hochakzeptiert. Seine Durchsetzungsquote bei den von Beanstandungen betroffenen Unternehmen beträgt im Schnitt der vergangenen vier Jahrzehnte 95 Prozent. Das ist keineswegs selbstverständlich, denn es handelt sich bei den Streitfällen um rechtlich einwandfreie Werbung.

Seine Jahresbilanz 2015 mit allen Zahlen rund um die Beschwerdestatistik hat der Deutsche Werberat am 10. März 2016 veröffentlicht.

Stand: März 2016

 

Deutscher Werberat

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1 Drucksache DS/1013-91/IV vom 26.2.2014.
2 Auszug aus der Begründung des Antrags: „Deswegen fordern wir, dass Rahmenbedingungen geschaffen werden, die es verunmöglichen, dass sexistische, diskriminierende und frauenfeindliche Werbung überhaupt veröffentlicht wird.“   Drucksache DS/1013/IV vom 21.1.2014.
3 Die Verhaltensregeln des Werberats sind abrufbar unter www.werberat.de/verhaltensregeln.
4 Ausführlich zur Werberats-Bilanz 2013: Jahrbuch Deutscher Werberat 2014, Verlag edition ZAW.